Montag, 9. märz 2009 1 09 /03 /2009 10:55
Nach Rücksprache mit der Hotelrezeption müssen wir erst um 13.30 Uhr auschecken.
Direkt im Anschluss an das Hotel, quasi eine Rolltreppe hoch, befindet sich ein riesiges Outlet- Center.
Wir haben wirklich nur gaaanz kurz geshoppt. Ich schwör dem!
Als wir das Center verlassen wollen sehen wir:es regnet in Strömen !!  Na super , was tun ??
Seilbahnfahren, Klosterbesuch und Disneyland waren da natürlich gestrichen.
Sind ja nicht blöde hier, checken einfach für weitere 6 Stunden zum Spezialtarif in unserem Hotel ein.
Luca bekommt Piraten - Legos und ist somit auch beschäftigt. Im Fernsehen läuft stundenlang Badminton. Ausgerechnet die German Open werden übertragen. Das ist der blanke Hohn, denn in Deutschland wird Badminton ja so gut wie nie im TV gezeigt.
 Im Hotelrestaurant lassen wir uns am riesigen Buffet verwöhnen. Es ist total spannend die überwiegend (90%) asiatischen Gäste zu beobachten - ein totales Gewusel und die Teller werden ordentlich aufgeladen.Das Kleinkind am Nebentisch sitzt in seinem Hochstuhl und haut sich die Sushi rein-- super!
Zum Frühstück gab es  morgens u.a. deutsches Brot  -- Jogi hat sich erst mal 2 Brotstullen reingehauen, lecker, lecker !! Das haben wir vermisst.
Mit dem Hotel- Shuttlebus geht es abends zum weltweit grössten Flughafen Hong Kong.
Als wir um 23 Uhr starten ist Luca bereits eingeschlafen und schläft bis morgens durch.
Nach langen 13 Stunden Flug landen wir bei mageren 3 Grad in Frankfurt. Wir sind sehr froh, dass Gisch uns so früh am Morgen (5.15 Uhr) abholt


















Alle sind traurig, dass unser Traumurlaub schon zu Ende geht !!











Wir haben eine sehr spannende, abenteuerliche,kurzweilige Reise erlebt und sind immer noch ganz elektrisiert von den vielen Eindrücken und Erlebnissen.
Es gab keinerlei Ausfälle (Krankheit, Auto usw.), alles hat wunderbar geklappt.
Alles was wir gesehen und erlebt haben ,hat sich in unser Kleinhirn eingebrannt.Entdecken wir auf unserer Festplatte Lücken, so können wir jederzeit auf unseren Internet-Blog zurückgreifen.Vielen Dank nochmals an Basti, dass er uns auf diese Idee brachte!
So Folks, das war unser Trip Australien - Neuseeland 2009.
Wir hoffen, dass auch unsere Freunde ein kleines Stück mitreisen konnten.
Immerhin haben sich ca. 600 Leute den Blog angesehen, 3100 mal wurden die Seiten aufgerufen.
Wir bedanken uns für die tollen Kommentare. So jetzt ist aber wirklich  Schluss mit Zahlen, Fakten und Daten !!

See you guys   Luca, Jogi und Martina


von Martina,Luca und Jogi
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Montag, 9. märz 2009 1 09 /03 /2009 10:20
Flugtag.
Mit dem Taxi machen wir uns auf den Weg zum Flughafen.
Jogi fragt Luca, ob wir nochmal für 3 Wochen nach Australien fliegen und uns erneut einen KEA Camper mieten sollen. Seine prompte Antwort: oh ja das machen wir, klasse !!
So viel zum Thema : hat ihm die Reise wohl gefallen ?!?
Es ist ein Traum- Urlaub !!!!
Jetzt müssen wir los, unser Flugzeug Richtung Hong Kong startet gleich.
Nach 11 Stunden Flug - ächz! - kommen wir endlich in Hong Kong an.
Da wir unser Gepäck leider nicht direkt bis Frankfurt durchschicken können, geben wir es an der Gepäckaufbewahrung ab.
Das Novotel Citygate Hotel liegt wie der Flughafen auf der Insel Lantau.
Das Hotel ist total modern, mit viel Holz, Glas und Lichtspielereien -- wirklich sehr geschmackvoll. Der Blick aus dem 20. Stock geht sensationell auf Flughafen, Meer und umliegende Berge.
















  wir sind mit Cathay Pacific geflogen




Während Luca letzte Reinigungsarbeiten erledigt, fülle ich zum wiederholten Male völlig unnötigen Papierkram aus.


























                                                                                                               Mister Schultz bei Erdnüssen und seinem x-ten Flug-
                                                                                                               bier !!
von Martina,Luca und Jogi
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Donnerstag, 5. märz 2009 4 05 /03 /2009 10:15
Wir frühstücken ausgiebig im Hotel -- auch mal wieder schön, sich bedienen zu lassen  !!
Mit dem Taxi fahren wir zum Fischmarkt.
















Mmmmmh -- sieht das alles lecker, lecker aus. Da bekommt man doch Hunger, Hunger, Hunger !!!

Im National Maritime Museum tauchen wir ein in die Welt der Seefahrer.
Ich war mir nicht ganz sicher, ob es Luca gefällt. Aber er ist voll dabei und interessiert sich für alles.
Das riesige Gelände zeigt z.B. Boote, wie sie in der Südsee (Fiji) benutzt wurden zur Ozeanüberquerung.





Im Original waren die Boote 3x so gross.
Trotzdem hätten wir damit niemals einen Ozean über-
quert.
























James Cook und seine Reisen , bis hin zu Ozeanüberquerungen auf grossen Schiffen sind ausgestellt.

Am meisten sind wir beeindruckt von einem Nachbau einer Zwischendeckkabine aus dem 19 Jhdt .
Sie  schwankt sogar, als wäre man echt auf See  -- sagenhaft gemacht !!!

















In dem kleinen, dunklen Raum (kein Tageslicht) lebten bis zu 44 Menschen. Pro Bett 2 Erwachsene oder 3 Kinder.
Verschiedene Nationalitäten hausten auf engstem Raum, durften während der Reise (3-5 Monate je nach Seegang)
nicht an Deck und bekamen Essen und 1/2 Liter Wasser pro Tag zugeteilt. Wasser zum waschen oder duschen gab es nicht. Ein Eimer mit Salzwasser diente als Toilette.
Mit an Bord waren Scharlach, Ruhr, Ratten, Läuse u.a. --
unvorstellbare Zustände !!!
Dieses Paar reiste mit 6 Kindern. Ein Kind überlebte die Strapazen nicht. Der Mann wurde übrigens trotzdem über 100 Jahre alt.



















V.a. während des ersten und zweiten Weltkrieges wanderten sehr viele Menschen nach Neuseeland aus und begangen ein neues Leben. Später wurden strenge Einwanderungsregeln eingeführt. Engländer und Holländer durften komischerweise weiterhin problemlos einreisen. Man muss nicht alles verstehen ?!?
















                                                                                                            Auch damals wurde schon geschmuggelt. In einer Bier-
                                                                                                            dose wurde Kokain versteckt.




Ganz wichtig, die KEA Käppi nehm ich heute nicht mehr ab!











Beim Modellbauer können wir hautnah zusehen, wie filigran er die Original- Bounty im Kleinformat nachbaut.
Er ist sehr nett und zeigt dem neugierigen Luca alles ganz genau. Ich bin mal wieder der Dolmetscher.
An einer riesigen Europa-Landkarte dürfen sich die Gäste per Stecknadel verewigen -- Öhringen war noch frei !!
















Lunch wieder direkt am Hafen.
















Anschliessend bummeln wir noch einmal durch die Strassen Aucklands.









hey folks !!!







Im Hotel bestellen wir In-Room-Dinner für Luca.
Wir haben nämlich einen Deal. Er hat versprochen, dass er heute abend alleine im Zimmer bleibt, wenn er diverse Kühlschrank-Magnete bekommt. Aber sicher doch Bub !! Dafür dürfen Papi und Mami alleine zum Abendessen nebenan gehen.
Wir dinieren im Orbit Restaurant oben auf dem Sky Tower. Das Restaurant dreht sich innerhalb einer Stunde 1x um 360 Grad. Mit dem Aufzug fährt man in 40 Sekunden hoch mit Glasboden --oh oh. Den Weg abwärts kann man auch als Sky Jump (192m) am Seil erleben. Können wir uns aber verkneifen.
Das 3-Gänge Menue schmeckt hervorragend!
Thunfisch in Kräuterkruste mit Zitronensauce und Ente in Pilztarte als Vorspeise.
Der Hauptgang besteht aus Fisch mit grünem Spargel und Risotto bzw. Lamm mit Tomaten-Olivensauce und kartoffelpüree -- hmm lecker !!
Nachspeise ist  Erdbeer-Joghurt-Teilchen bzw. ein Schokoladentraum. Dazu gibt es Wein bzw. Kaffee.
Pro Person kostet das Ganze ca. 32 Euro  -- ein Schnäppchen, v.a. wenn man bedenkt, das wir auch den Aufzug (10Euro) zum Sky Tower nicht bezahlen müssen.
Absolut unbezahlbar aber ist die sensationelle Aussicht auf Auckland !!

von Martina,Luca und Jogi
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Donnerstag, 5. märz 2009 4 05 /03 /2009 04:17
In Auckland geben wir unseren KEA Camper ab  -- alles klappt hervorragend. Wir werden sogar ins Hotel gebracht. Diesen Service haben wir bei allen anderen KEA Stationen nicht gehabt.
Zum Abschied bekommt Luca ein KEA Käppi und Schlüsselanhänger geschenkt  -- er ist soo happy !! Das war ihm ganz wichtig, dass er etwas bekommt von KEA.
Ein deutsches Paar fährt mit uns zum Hotel  -- der Mann wollte auch so ein schickes Käppi, ist aber bei der KEA Angestellten total abgeblitzt -- hat halt keine Kinder-Rehaugen machen können. Mann, war der neidisch !!

Am Sky City Hotel angekommen geraten wir sofort ins Staunen.
328m hoch erhebt sich direkt neben uns der Sky Tower (höher als der Eiffelturm, okay es gibt höhere Bauten, aber der hat uns schon beeindruckt).
Der riesige Gebäudekomplex nennt sich Sky City und ist die Hauptattraktion der Stadt. Neben Turm und Hotels gibt es diverse Restaurants, Bars, Cafes, Nachtclubs (haha), Theater und ein grosses Casino. Es hat 24 Stunden täglich geöffnet-- man kann also sein Geld rund um die Uhr verspielen !!. Und der Laden brummt.


Fast hätten wir vergessen zu zeigen , wie Jogi seine regelmässige Dump-Arbeit verrichtet !!
Auf gut deutsch die Sch... entsorgen.
Die Begeisterung steht ihm förmlich ins Gesicht geschrieben !








So jetzt aber die schönen Bilder.

















auf der Dachterrasse der Pool- , Relax- und Fitnessbereich
















Wir checken ein und machen es uns auf unserem schönen Zimmer gemütlich. Nach einer ausgiebigen Dusche erkunden wir die Stadt.
Auch in Auckland steppt der Bär. Wir laufen die Queen Street, die Hauptschlagader ,hinunter in Richtung Hafen.
Nachdem wir uns satt gesehen haben,gehen wir im Waterfront (wie der Name schon sagt) essen -- yummi,yummi !!

















Nach der Fütterung der Raubtiere suchen wir uns am Viaduct Harbour Basin noch unser zukünftiges Boot aus und schlendern zurück in das tolle Sky City Hotel.
















                                                                                                            Bald ist Bootsmesse,schade dass wir da schon weg
                                                                                                            sind. Jetzt ,wo ich mir gerade ein kleines Boot  ausge-
                                                                                                            sucht habe !! Schnüff.


Bei einem Preis von 145$ pro Woche bekommt man dann so ein Hotelzimmer.
Die Innenbesichtigung haben wir uns lieber erspart !!
von Martina,Luca und Jogi
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Donnerstag, 5. märz 2009 4 05 /03 /2009 03:10


































Luca hat direkt wieder Anschluss gefunden.Sandra ist mit ihrer schwedischen Mami und ihrem össi Papi unterwegs  -- super Slang !!     Luca hat keinerlei Hemmungen,sich bei Nachbars umzugucken.

In Matakohe besuchen wir das Kauri Museum.
Auf riesigem Gelände wird hier gezeigt, wie die Menschen anfangs des  20.Jhdts Kauribäume gefällt haben.
Diese Arbeit war sehr hart, wir werden uns nie mehr über harte Arbeit beschweren !
Die Arbeiter hatten Hütten,deren Dach aus Jutesäcken gedeckt war. Sie schliefen in Jutesäcken, selbst ihre Kleidung war aus Jute  -- bestimmt fast so flauschig wie Angora !!
Mit riesigen Sägeblättern rückten sie den Baumriesen zu Leibe. Auch nach dem wertvollen Harz wurde gegraben bzw. am Stamm direkt gesucht.
Ein komplettes Sägewerk ist aufgebaut, sogar ein Haus in dem die reichen Leute wohnten.



Nachbau eines Staudamms
Wurden die Schleusen geöffnet, wurden die Kauris den Fluss runter gespült.


























 das wertvolle Harz wurde in die ganze Welt verkauft                  die grössten Kauribäume hatten einen Umfanng von
                                                                                                                knapp 30m !! das ist der äusserste Ring an der Wand
Man sieht wie die Menschen damals ihren Alltag bewältigt haben. Wäschewaschen usw.  -- Luca staunt.
Auch Gegenstände der späteren Jahre wie Schreibmaschinen,alte Waschmaschinen werden gezeigt.
Besonders die uralten Staubsauger haben es ihm natürlich extrem angetan.Er ist ganz aufgeregt und will genau wissen, wie die denn so funktioniert haben -- aaaha so war das also früher !!



Hoover- Staubsauger anno dazumal












Unser Weg führt bis kurz vor Auckland.
Devonport liegt auf einer Halbinsel (dieses Mal aber wirklich die Letzte!) gegenüber von Auckland.
Der Ausblick von einer Anhöhe auf die Aucklander Skyline ist phantastisch !!
Viele Boote, Katamarane und Segelboote gleiten über das Wasser. In Devonport wird gebadet, an der Esplanade flaniert oder einfach nur geguckt.
















nebenbei suchen wir uns noch ein kleines Häuschen aus
















Unsere letzte Nacht in unserem WoMo verbringen wir einige Kilometer nördlich von Auckland. Direkt Beachfront in Orewa treffen wir nochmal die Würzburger. Wir trinken gemeinsam ein paar Bierchen und gehen an den Strand.
Die Kids buddeln nochmal heftig im Sand und geniessen es sehr !!
von Martina,Luca und Jogi
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